• DRK-Schwesternschaft

Arbeitskreis veröffentlicht Broschüre

Die Diagnose einer schweren Erkrankung oder die Frühgeburt des eigenen Kindes können den bisherigen (Familien-)Alltag ziemlich durcheinanderbringen. Die Angst um das erkrankte Kind und der Bedarf nach einer zuverlässigen und kompetenten Stütze wird größer.


Doch welche Angebote können Familien mit einem (schwer) kranken oder zu früh geborenen Kind in und um Göttingen eigentlich wahrnehmen? Wo finden Betroffene zuverlässige, einfühlsame Hilfe?


Um betroffenen Familien in und um Göttingen einen besseren Überblick zu geben und sich auch untereinander besser zu vernetzen, haben sich der Ambulante Kinderhospizdienst Göttingen, die Elternhilfe für das krebskranke Kind, die DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta mit ihren Einrichtungen FAZIT (Sozialmedizinische Nachsorge) und Sternenlichter (geplantes Kinder- und Jugendhospiz), der Verein Flügelschlag (für das neurologisch kranke Kind), GEKKO Herzkind e.V. (Göttinger Eltern kardiologischer Kinder Kontaktgruppe), KIMBU (häusliche Kinderkrankenpflege), das Kinderpalliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen sowie Kleine Löwen (Initiative für Eltern von frühgeborenen Kindern in und um Göttingen) zu einem Arbeitskreis zusammengetan. „Neben der besseren Vernetzung untereinander ist es uns wichtig, auch auf die Situation von schwer kranken oder zu früh geborenen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien aufmerksam zu machen“, erläutert Arbeitskreis-Mitglied Maren Iben von der DRK-Schwesternschaft Georgia- Augusta e.V. Nicht selten werde das Krankenhaus zum „zweiten Zuhause“ oder muss zumindest regelmäßig von den Familien aufgesucht werden. Die Angst um das betroffene Kind werde zum ständigen Begleiter und der Bedarf nach einem kompetenten Ansprechpartner werde größer.


Ein Ergebnis des gemeinsamen Zusammenschlusses ist eine Broschüre, die der Arbeitskreis passend zum Weltkindertag am 20. September herausgegeben hat. „In der Broschüre stellen sich alle Mitglieder unseres Arbeitskreises mit ihrem jeweiligen Angebot auf einer Doppelseite vor“, so Iben. Komplettiert werden die Seiten von den Kontaktdaten sowie der Internetadresse. Ziel sei der kompakte Überblick für betroffene Familien, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit. „Und auch die Spendenkonten der Arbeitskreis-Mitglieder sind in der Broschüre zu finden – denn alle in der Broschüre aufgeführten Einrichtungen und Initiativen sind auf Spenden angewiesen, um die schwer kranken oder zu früh geborenen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien bestmöglich zu unterstützen“, ergänzt Dagmar Hildebrandt-Linne von der Elternhilfe für das krebskranke Kind, ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis. Die Broschüre steht ab sofort auf den Internetseiten der Arbeitskreis-Mitglieder zum Download zur Verfügung und wird außerdem in gedruckter Form unter anderem an Kinderärzte, Universitätsklinikum, Physiotherapeuten sowie weitere Netzwerkpartner des Arbeitskreises verteilt.